Es ist Anfang September.
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Tag 1. der Reise Wir befinden uns am Heimathafen der „STÖRTEBEKER“ in Marienehe, die VEB Schiffsversorgung bringt den letzten notwenigen Proviant an Board. Die letzten Arbeiten werden vollbracht. Der Kapitän Klaus Albrecht dirigiert seine Seeleute. |
Tag 2. der Reise Jetzt beginnen wir mit dem Programm anzufangen. Die Aufgaben auf dem Schiff werden so aufgeteilt, dass dieses Schiff die ganze Zeit als Lehrträger und als Forschungszweck genutzt werden kann. Es ist auch für die Ingenieurshochschule zugleich ein nutzbarer Erprobungsträger, für Neuentwickelte Technik und Verfahren. Dieses Prinzip der Einheit von Lehre und Verfahren, kann auf diese Art und Weise sehr gut realisiert werden. Die gesamten Möglichkeiten zu nutzen, ist für uns alle hier an Board eine dauerhafte Aufgabenstellung. Im verlauf der Zeit konnten wir feststellen, mit unserer neuen Technik, dass der Motor ausgezeichnet eingestellt ist und wir immer wieder an anderen Stellen energiesparende Punkte finden konnten. Am späteren Nachmittag wird mit allen eine Einweisung im Fall eines Seeunglücks (z. B. ein Mann über Board) mit praktischen mitteln geübt, wie z. B. mit Bojen oder Rettungsringen. Diese Situationen üben wir, um solches verhindern zu können, sollte es passieren. |
| Tag 3. der Reise An diesen Morgen starten wir ein neues Suchprogramm, wobei wir eine Puppe dazu aussetzten. Jetzt beziehen mehrere Beobachter ihre Stellung auf dem Deck. In Sekundenabständen Stellen die Beobachter fest, wie gut diese Puppe zu erkennen ist und tragen dieses in ihr Protokollbuch ein. Diese Übungen sind für die Ausbildungszwecke sehr wichtig, doch im Nachhinein geht es darum bessere Strategien und Techniken zum auffinden von Schiffbrüchigen zu verwenden.Man darf trotz allem diese Übungen nicht zu schnell durchführen, weil man darf nicht nur schnell rübergucken, sondern muss jeden Sektor im Wasser genau überprüfen und beobachten. Denn durch die Wellen oder das untertauchen kann man schnell eine Person übersehen. Es ist auch kaum zu glauben, dass man mit dem Fernglas nur in den wenigsten Fällen Personen findet als ohne. Das hat nur damit zu tun, weil man mit einem Fernglas einen kleineren Sichtradius hat und dadurch nicht alles wahrnehmen kann. Am Abend nimmt der Ostseewind stark zu und da bekommt man schon das Grübeln. Wenn man diese Wellen sieht bei Windstärke 6, das diese Wellen bis 6 Meter hoch sind und die „STÖRTEBEKER“ ist nicht gerade das größte Schiff. Später haben wir noch eine Versammlung von Studenten und Lehrern um über die Hochschulpolitik, um über die Aufgaben der Internationalen Zusammenarbeit informiert zu werden. |
Tag 4. der Reise Die Delegation wird von einem Bus abgeholt, die mit einem Kranz an der Westerplatte der Opfer des 2. Weltkrieges Gedenkt. Der Parteisekretär und der Rektor nehmen an der feierlichen Immatrikulation an der Offiziershocksschule teil. Es dauert nicht lange und es stellen sich Kontakte zwischen den Besatzungen und den beiden Schulschiffen ein und es wird in verschiedenen Räumen gefachsimpelt. An dem Abend sind noch die Vertreter der polnischen Partnerhochschule bei uns an Board zu Gast. Der Generalskonsul der DDR würdigt dieses treffen als Vertiefung der Zusammenarbeit. Einige Studenten treffen sich im Seminarraum mit Vertretern des polnischen Jugendverbands der Hochschule. Manche kennen sich bereits von den Internationalen Sommerlager in Wustrow. |
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