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Friday, 30. July 2010
   
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BERLIN : die Schiffe mit diesem Namen

MS Berlin - Ein Schiff vom Typ IV

Länge in den Loten:

B
reite auf Spant:

Tiefgang beladen:


Dienstgeschwindigkeit:


Wasserverdrängung:


Elektrische Bordkrane:





Ladebäume:

Schwergutgeschirr:


Ladewinden:

142,00 m

20,00 m

8,44 m/9,67 m
15 sm./ h

18750 t

2 Stck. zu je 3 Mp

10 Stck. zu je 3-5 Mp

4 Stck. zu je 5-8 Mp

1Baum zu 50 Mp

10 Stck. zu 3 Mp

2 Stck.zu 3-5 Mp
2 Stck.zu 3-8 Mp

 


Die Schiffe der DSR vom TYP IV hatten ihre Dieselmotorenanlag achtern im Schiff. Bedingt durch damals nicht vorhandene Großdieselmaschinen musste auf den Typ 8 SV 66 Au vom VEB Maschinenbau Halberstadt zurückgegriffen werden. Das war eine 8-Zylinder-4-Takt-Maschine in direkt umsteuerbarer Ausführung mit Aufladung. Jeder der vier Dieselmotoren konnte eine Leistung von 1 800 PS abgeben.

Diese Leistung wurde über zwei Wellenleitungen
auf die Doppelschrauben mit je 4,50 m Durchmesser abgegeben. Je zwei Maschinen in Rechtsausführung, linksdrehend und zwei Maschinen in Linksausführung und rechtsdrehend, dazwischengeschaltet über Kupplungen das Getriebe, arbeiteten auf eine Welle. Die Ausführung als Doppelschraubenschiff gab die Gewähr für günstige Manövriereigenschaften. Das Fahren der vier Hauptdiesel über einen zentralen Fahrstand ermöglichte rasches Reagieren auf geforderte Maschinenmanöver.

Die Unterbringung der Seeleute erfolgte bereits damals vorbildlich. An Bord dieses DSR Schiffes gab es 23 Einzelkabinen mit 23 Plätzen, 15 Doppelkabinen mit 30 Plätzen sowie 1 Vierbettkabine mit 4 Plätzen für insgesamt 57 Besatzungsmitglieder. Außerdem konnten 12 Passagiere in 4 Einzelkabinen mit 4 Plätzen und 4 Doppelkabinen mit 8 Plätzen befördert werden. Die Mann­schaftsmesse verfügte über 36 Plätze und eine Kulturecke über 12 Plätze. Für Offiziere und Fahrgäste waren ein Speiseraum mit 27 Plätzen vorhanden sowie eine Veranda mit 22 Plätzen. Zur Freizeitgestaltung konnten eine Bücherei, ein demontierbares Schwimmbassin (auf Luke V) und eine Kinoapparatur benutzt werden. Alle Typ-IV-Frachter der DSR wurden ausreichend mit Rettungsmitteln, Funk- und Funkanlagen und mit Radar ausgerüstet. Langjährige Typ-IV-Fahrer erkannten an der markanten Silhouette im Dunkeln an der nur diesen Schiffen eigenen Lichterführung „ihre" Frachter. Die geteilten Aufbauten, Kommandobrückenaufbau vorne hinter Luke I, die echteren Aufbauten, Maschinenanlage und Schornstein gaben den Schiffen ein unverwechselbares Gepräge.

Die erste BERLIN fuhr fast 22 Jahre unter der Flagge der DSR. Am 25. Juni 1980 wurde sie eingeholt, aber das Schiff verblieb in Asien: Am 21. Juli 1980 begannen die Schneidbrenner bei der Lung Ching Steel Entenprise Co. Ltd., Kaohsiung, mit den Abwrackarbeiten.



Trawler ROS 205 Berlin

ROS 205 Berlin gehört zu einer Serie von 6 Schiffen, die auf der Volkswerft Stralsund zwischen 1951 und 1954 für das Fischkombinat Rostock entstanden. Diese Trawler Typ I sind die ersten größeren Schiffsneubauten des volkseigenen Schiffbaus der DDR. Die Trawler ROS 205 Berlin wurde am 12. Dezember 1953 in Dienst gestellt.

 

MS Berlin – Hauptstadt der DDR

 

Am 31. Juli 1980 übergab der VEB Warnowwerft Warnemünde nach am gleichen Tag durch Käthe Strelow, Sekretär des Magistrats von Berlin, vollzogener Schiffstaufe MS BERLIN – HAUPTSTADT DER DDR als zweites Schiff diesen Namens an die DDR – Handelsflotte.

Der mit zwei durchlaufenden Decks und fünf Laderäumen konstruierte Schiffstyp ist für den Transport von Stück- und Schüttgütern, Industrieausrüstungen, Holz, davon in allen Stabilitätsfällen bis 1200 Tonnen als Decksladung , von Kühlgut (746 m³), Süßöl (637m³) und Latex (664m³) sowie Containern (max. 367 Stellplätze bei 3 Lagen an Deck) geeignet und deshalb universell einsetzbar.

 

Minenleg- und räumschiff Berlin

 

Das Minenleg- und räumschiff (MLR) BERLIN wurde von 1956 bis 1957 als erstes einer neuen Serie von MLR-Schiffen unter der Bau-Nr. 3001 nach dem Projekt „Krake“ im VEB Peenewerft Wolgast gebaut. Die Hauptaufgabe dieser Schiffe war das Suchen und Räumen von Kontakt- und Fernzündungsseeminen, wozu die Schiffe mit einer umfangreichen Räumausrüstung ausgestattet waren. Darüber hinaus waren sie auch zum Minenlegen sowie zur Bekämpfung von U-Booten mittels Wasserbomben eingerichtet. Ihre ausgezeichnete Seetüchtigkeit gestattete weiterhin die Verwendung in der Aufklärung und im Vorpostendienst sowie zur Luftabwehr bei einer Geleitsicherung.

 

Küstenschutzschiff Berlin – Hauptstadt der DDR

 

Das Küstenschiff (KSS) Berlin wurde als zweites Schiff einer Typgruppe am 10. Mai 1979 durch den Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung und Chef der Volksmarine, Admiral W. Ehm, für die Volksmarine in Dienst gestellt. Das auf einer sowjetischen Werft am Schwarzen Meer gebaute Schiff stellt eine Weiterentwicklung der früheren KS-Schiffe dar, wobei die Bewaffnung, die funkelektronische Ausrüstung und auch die Antriebsanlage eine völlig neue Qualität erreichten.

 

Das Rekordschiff „City of Berlin“ aus Liverpool

 

Das neueste Schiff der Inman-Linie visierte die begehrte Auszeichnung des Schnelligkeits-Rekords für die Route New York und Queenstown an. Denkbar knapp konnte die CITY OF BERLIN den Rekordhalter ADRIATIC der White Star Linie enttrohnen. Sie durchfuhr die Distanz von 2829 sm in nur 7 Tagen, 18 Stunden und 2 Minuten in Ost-West-Richtung (Queenstown-New York) mit einer neuen Spitzengeschwindigkeit von 15,21 kn. Die CITY OF BERLIN war um fünf Stunden bzw. 0,8 kn schneller als der bisherige Rekordhalter ADRIATIC gewesen.

Vier Wochen später bestätigte der Inman-Neubau seine Überlegenheit und brachte auch in West-Ost-Richtung über 2843 sm den Ozeanrekord mit 7 Tagen, 15 Stunden und 28 Minuten an sich.

Damit war die CITY OF BERLIN die absolute „Queen“ im Nordatlantikverkehr.

 

 

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