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18. KIB - im Februar 2009 Poloshirt-Anprobe Liebe Seeleute, war das ein Abend. Christa präsentierte uns das erste Seeleute-Poloshirt. Es folgte die Modenschau mit den Probe-Poloshirts, um unsere Größen festzustellen. Plötzlich standen alle im Deckshaus. Für die Wirtsleute gab es kaum noch ein Durchkommen. Es wurde gegackert, wie im Hühnerstall. Jeder redete mit jedem und es nahm kein Ende. Es wurde immer lauter. Jürgen Altmann sagte zu mir, so hatte er sich den Klönsnack mal vorgestellt. Irgend einer schlug dann die „heilige“ Schiffsglocke an, um im Programm weiterzumachen. Michael Brodthagen bot uns eine Dampferfahrt auf seiner historischen „Anna“ an. Es können bis zu 38 Personen mitgenommen werden. Verschmitzt fügte er jedoch hinzu, dass seine „Anna“ mit 25 Mann am günstigsten ausgelastet sei. Michael will mit uns die Havel hinauf zu einem „geheimen Ort“ nach Tegel fahren. Als Termin ist ein Sonntag Anfang Mai vorgesehen. Genaueres geben wir noch bekannt. Vorab bitten wir um Meldungen bei Jürgen Altmann, wer mitfahren möchte. Norbert Panke bedankte sich für die fleißige Mitarbeit an seinem Internetportal musterrolle.de. Inzwischen helfen mehrere Seeleute vom KiB beim Gestalten seiner Webseiten mit. Gerne gehen wir zu Norbert in die Frankfurter Allee zum Azubi-Lehrgang. Wie angekündigt, zeigte uns Filmvorführer Peter Guba historisch wertvolle Dokumente. Der erste Streifen berichtete davon, wie er 1959 mit MS Seebad Ahlbeck zum Geedser Feuerschiff fuhr und selbst noch von der Seefahrt träumte. Dabei begegneten wir auf See der all bekannten MS Undine. Das zweite Filmchen zeigte einen Landausflug in Indien vor dem Absaufen mit der MS Magdeburg. Der dritte Film konnte nicht genau zugeordnet werden - irgendwo im Busch, da unten in Afrika oder auch wo anders. Ein „Neuer“ und seine Chef-Stewardess saßen an unserer Back. Er wollte sich bei mir über die Backskiste erkundigen. Es blieb einfach keine Zeit für uns übrig. Das holen wir nach – versprochen! Immer eine Hand Wasser unterm Kiel – das wünscht Euch Euer Jochen Müller
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19. KIB - im März 2009 Poloshirt-Ausgabe Ein herzliches Ahoi allen Freunden der christlichen Seefahrt zu unserem Klönsnack in Berlin Liebe Seeleute, Neuzugang Klaus Döbler staunte, wer von uns zu Hause alles einen „Klickkasten“ besitzt. Er selbst kaufte sich erst vor kurzem so ein modernes Spielzeug. Man muss nicht lange raten, was er beim ersten Aufruf der Seite google in die Suchmaschine eingab. Zum 19. KiB brachte Christa aus ihrer Kleiderkammer unsere neuen Uniformen mit. KiB-Crew. Mr. Armbrust kann herrlich Geschichten aus seiner Backskiste erzählen - dieses Mal von seiner Zeit auf Es hieß damals, man müsse „ein Jahr und einen Tag“ auf ihr gefahren sein, um ein vollwertiger Seemann zu werden. Kurz nach Auslaufen vor Reede Warnemünde löste der Alte das übliche Bootsmanöver aus. Alle Urlauber stürzten die schmalen Niedergänge nach oben, hinauf aufs Bootsdeck. Plötzlich rief jemand: „Frieda, ich hab den Fotoapparat vergessen!“ ... unvergesslich, was jetzt passierte! Jeder weiß, wie schlecht der Dampfer auf Seegang reagierte. Wie ein Stehaufmännchen schüttelte er ununterbrochen die armen Urlauber hin und her. So trug es sich zu, dass manche Passagiere am Zielort gefragt wurden, ob sie neu aufgestiegen sind. Die Besatzung kümmerte sich liebevoll um ihre „seekranken“ Urlauber. Gegen 21:00 Uhr sprang plötzlich im Deckshaus ein Jockel an – der Handyklingelton von Michal Brodthagen. Bis dahin – immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel wünscht euch |
20. KIB - im April 2009 Wir trafen uns am Montag, den 27.April ab 18:00 Uhr auf dem Heckradschlepper. Bei strahlendem Sonnenschein freuten wir uns auf den esrtenKlönsnack in diesem Jahr auf der Back. Wie es war, seht ihr in der Bildergalerie: DSR-Seeleute / Seeleutetreffen / 20.KIB ... und hier der gerettete Text von Wolke 7 – Autor Günther Armbrust: Wir besprachen noch die letzten organisatorischen Fragen zu unserer Dampferfahrt mit dem Eisbrecher Anna. Und kamen zu dem Ergebnis, dass jeder nur max. eine Person des Vertrauens (Ehefrau, Freundin, Lebensabschnittsgefährtin o.ä.) mit an Bord bringen kann. |
21. KIB - im Mai Dampferfahrt - 09.05.2009
Abfahrt 10:00 Historischer Hafen Anleger Inselbrücke Ankunft 13:00 - 13:30 Hohenschöpping Abfahrt 14:00 - 14:30 Hohenschöpping Ankunft 17:00 - 18:00 Historischer Hafen Wie es war, lest Ihr unter "Dampferfahrt" -
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22. KIB - im Juni DSR Berufsbekleidung und Arbeitsgeräte Wir trafen uns am Montag, den 29. Juni 2009 ab 18:00 an Bord unseres Heckradschleppers. Alles weitere unter Ankündigungen Ich traf mich mit Uwe an der S-Bahn. Am Bahnhof Jannowitzbrücke stieg vor uns ein DSR Seemann aus, Khakihemd, Elbsegler und Suez-Tasche. Benno aus Marzahn! Dass erste Mal dabei und gleich mit vorbildlich gelöster Hausaufgabe. Benno fuhr auf einigen Schiffen, auf denen ich auch fuhr. Wie sich später herausstellen sollte, haben wir beide das erste Lehrjahr gemeinsam verbracht. Als ich Benno ein paar ausgefallene Spitznamen, wie „Pickelhubert“ und „Zwergi“, von damals nannte, war es gewiss. Das erste Halbjahr wohnten wir zusammen in der Baracke - Internat Lessingstraße. Benno, Klasse VM 15, der Sportangler und ich, Klasse VM 12, der Mädchenfang beim nahegelegenen Schwesternwohnheim. Genau wie in Schoder's Tagebuch beschrieben, folgten im zweiten Halbjahr die zwei Reisen mit MS J.-G. Fichte nach Kuba und Kolumbien. Da haben sich wieder zwei Seeleute gefunden, welche sich sicher noch viel zu erzählen haben. Noch vier weitere neue Seeleute fanden den Weg zum Deckshaus. Einige waren sogar extra aus Hamur angereist. Frau Heinrich verwechselte allerdings die Uferseite. Erst mit Handy und Zuwinken entdeckte sie unseren Schlepper. Der Kümo-Kapitän Zimmermann brachte eine Chiefmate - Uniform mit. Dann schrieb er uns mit seinen „hundert" Schiffen das Gangwaybuch voll. ;-)) Wachtel erschien in kompletter Takler-Montur, einschließlich selbstgebasteltem Taklergürtel. Peter Guba führte uns Mantel und Khakijacke aus den 60ern vor. Wunderbar, wie uns die alten Plätten noch passen. Und aus seiner Seemannskiste brachte Benno allerlei alten Papierkram mit, sogar einen vergilbten originalen Containerstauplan. Klaus Döbler legte altes „vergoldetes" Stauer-Werkzeug auf die Back. Alte Effekten und Anstecker wurden herausgeholt, DSR-Bücher, Berufsnachweise, Festmacher, Spleißeisen und vieles mehr - für Jürgen Altmanns Idee „Museumsecke" viel Material. Wachtel überraschte uns mit seinem neuen Amt als Purser. Und wer sein Klönsnack-Shirt nicht trug, bezahlte doppelt. So war auch Christa wieder gefragt - neue Seeleute an Bord, neue Aufträge für die BA-Kammer. Zwanzig Seeleute zählte ich auf der Back. Klönsnack mit vielen Überraschungen und das bei schwülen 26 Grad Celsius. Gesnackt wurde über Zollverstecke und deren Auffindens nach Jahren. Das verrückteste Versteck, von dem ich erfuhr, mit Angelsehne in der Fuhlbrass versenkte WBS-Flaschen. Was waren wir doch erfinderisch. Ich hoffe, Euch gefallen meine VCD-Filmchen von der „Dampferfahrt danach“. Bis bald und immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel wünscht euch Eurer Redakteur Jochen 23. KIB - im Juli Liebe Freunde der christlichen Seefahrt, Montag war ein wunderschöner Abend. Es fing schon gut an. Als ich am Schlepper ankam, hisste Peter Guba die DSR Flagge. Auf dem Weg zum Dampfer kam Benno mit Torsten Kladro im Schlepp. Er bereicherte nicht nur unsere Eisbär-Familie - auch seine Erzählungen passten gut zu unseren und ergänzten sie. Benno brachte wieder einige Materialien für unsere Historische Sammlung mit - darunter ein Rahmenkollektivvertrag von 1965 mit Ergänzungen bis 1969 mit. Steffi Kirst schlug eine gemeinsame Waldpilzsammelaktion unter ihrer Anleitung vor: Noch neu kamen in unsere Runde Wolfgang Sack und Norbert Music. Norbert Music als Urberliner ist schon Mitglied im ehemaligen Typ IV Verein (jetzt Seeleute Rostock) und setzt sich aktiv für die Verholung der alten MS "Dresden" in den Stadthafen von Rostock ein, wo sie auch nach einstimmiger Meinung aller KiB Teilnehmer hingehört. Wolfgang Sack hat in Klaus Döbler einen Prima Gesprächspartner gefunden. Beide fuhren gemeinsam auf einem DSR Frachter und Klaus sah zum ersten Mal Bilder, die vor 40 Jahren von ihm gemacht wurden. Harr und Bartschnitt waren die gleichen wie früher - lediglich die Farbe änderte sich von schwarz auf silberblond. Es war wieder ein prima Stimmung. Bordfotograf Günter schoss wieder kernige Fotos und wir konnten uns auf seinem mitgebrachten Laptop, nach eingebrochener Dunkelheit seine Bilder vom 22. KiB ansehen. Unsere Anzeigenaktion in der Berliner Zeitung am letzten Wochenende brachte noch nicht das erhoffte Ergebnis. Wir werden am Freitag vor dem Septembertreffen im Berliner Kurier noch mal eine Anzeige aufgeben. Auch unsere See-Frauen bekamen Verstärkung durch Doris Müller - ehemalige Oberstewardess. Sie brachte für unsere Tradi-Ecke einen Wimpel über 2222 Tage Fährverbindung Mukran - Kleipeda mit und eine entsprechende Medaille aus Meißner Porzellan. Liebe Freunde, wir wollen auf unserer Homepage noch einen weiteren Reiter anbringen - unsere Besatzungsliste mit Rufzeichen, Postboje und den Zeiten und Schiffen auf denen der Einzelne gefahren ist. Jeder sollte nach gründlichem Überlegen für sich entscheiden ob und wie er sich daran beteiligen möchte. Als Muster im Anhang als Excel Datei die Daten von Wachtel und mir. So werden wir beide uns präsentieren. Wer seine Telefonnummer oder E-Mail-Anschrift nicht preisgeben möchten kann sie weglassen oder wir geben die von mir an, oder, oder, oder. Wer mitmachen möchte, trägt seine Daten in die Tabelle ein und sendet sie mir bitte zurück. Ich freue mich schon auf unser Treffen am 31. August auf dem Schlepper, bis dahin "allet Jute" und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel wünscht Jürgen Altmann
1. Doris Müller: "Kapitän Schickedanz legte großen Wert auf die Durchsetzung der Uniformordnung. Deshalb sollten die Frauen beim Landgang in Kuba auch Strümpfe tragen. Das wollten wir natürlich nicht. Also haben wir unsere Augenbrauenstifte genommen, haben damit an unseren Beinen einen Strich gezogen und sind mit diesen "unsichtbaren Strümpfen" sehr gut an Land gekommen." 2. Christa Roth: "Bei komplizierten Fällen wurden auch Röntgenaufnahmen vom Kiefer usw. gemacht. In tropischen Gewässern war das allerdings ein Problem. Nicht das Aufnehmen und Film entwickeln, aber das Fixieren. Wenn die Temperaturen zu hoch waren, dann hatten wir ganze 3 Sekunden Zeit das Bild zu betrachten. Danach rutschte alles Fotosilber nach unten und wir hatten das blanke Stück Zelluloid in der Hand. Danach blieb uns nichts weiter übrig, als nach dem im Gedächtnis abgespeicherten Bild Zähne zu ziehen." |
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| · · · · | 26. KIB - im Oktober Kino in der Messe Mit dem Containerschiff MS Infinity im Taifun (ex MS Aken - DSR) Ein besonderer Klönsnack im Herbst 2009. Jürgen lud dazu auch unsere Ehefrauen ein. Wir freuten uns zahlreiche Neue in unserer Runde begrüßen zu können, u. a. ein weiterer Eisbär und ein „Chiefmate“ der S-Bahn, welcher sich peinlichst für seinen jetzigen Beruf bei uns entschuldigte. Benno aus Marzahn zeigte uns in der Messe seinen angekündigten Film: „Mit MS Infinity im Taifun“, Recht beeindruckend erklärt der Funker an einer Tafel die Situation auf See. Das Schiff befand sich auf der Fahrt zwischen Malaysia und Bangladesh. Am 2. Mai 1994 bildete sich westlich vor der Küste ein Taifun, welcher später das Schiff auf dem Nordkurs einzuholen drohte. Der Taifun zog später nordöstlich auf die Küste zu. Kurz vor Erreichen des Zielhafens in Bangladesh erfuhr die Besatzung, dass dieser auf Grund der Lage geschlossen hatte. Die Schiffe wurden zurück auf See geschickt, um den Taifun abzuwettern. MS Infinity wählte den Gegenkurs, um den Taifun direkt zu passieren. Bestimmt jeder Seemann unter uns hat schon mal einen Sturm miterlebt. Aber was hier in den folgenden Szenen gezeigt wird, ist beeindruckend und erschütternd zugleich. Die beschriebene schwere „Kreuzsee“ ist kaum mit der Kamera wirklichkeitsnah festzuhalten. Die Messinstrumente dagegen zeigten uns, in was für einer gefährlichen Situation sich das Schiff befand. Der Taifun kam von backbord. Steuerbords erreichte das Schiff eine Kränkung von 42 Grad. Die herkömmlich Beaufort-Sturmscala endet mit „Orkan“ bei der Stärke 12. VIDEO HIER KLICK Während der Taifunfahrt verlor das Schiff cirka 60 Container. Besonders gefährlich, der äußerste Container vorn Backbord riss aus der Verankerung, wurde vom Sturm aufwärts gestellt und an die Brücke gedrückt. Ein Fenster brach. Die hereindrückende Nässe ließ alle Instrumente zur Navigation ausfallen. Dazu Sicht gleich Null, Funkanlage ausgefallen – auch keine Kommunikation mehr - nicht mal SOS hätte gegeben werden können. Der Mast war bereits gebrochen, die Antenne verloren. Die Bilder danach, nur eine Stunde später gedreht, sind erschütternd. Ich habe noch nie so viel Zerstörung, nur durch Wind und Wellen, an einem Schiff gesehen: abgerissene Winschen, geknickte Ladebäume, völlig in sich verkeilte Container, das Schanzkleid aufgerissen oder es fehlte ganz. Nicht eine der vielen Rettungsinseln befand sich mehr in den Halterungen. Überall an Deck lag gerissenes Tauwerk des geborstenen Ladegeschirrs umher. Es folgte ein Blick in die Farbenlast und in die Kammern. Harmlos gegenüber der Zerstörung an Deck. Was soll ich sagen, meine Frau war begeistert. Was offen bleibt, ob MS Aken überhaupt eine Maschine besaß? gesehen, wie sich der Amboss in der Werkstatt losriss und alles zu zerschlagen drohte. Ich hatte gehofft, das zum Abspann auch der Chief ein, zwei Sätze sagen darf. In der nach dem Film einsetzenden Diskussionsrunde wurde schnell klar das es hier viele offene Fragen für uns alte Seebären gab. Abschließend zeigte uns Peter Guba noch einen Film über die Außerdienststellung des uns wohlbekannten Eisenbahnfährschiffes „Warnemünde“
Wir waren uns alle einig, wir können uns bei den Schiffbauern der Mathias-Thesen-Werft in Wismar, der Warnow-Werft in Warnemünde und der Neptunwerft in Rostock bedanken, für die guten Hochseeschiffe die sie gebaut hatten, waren sie doch wirklich für alle Wetter und jede See geeignet. Gleiches gilt für die Motorenbauer der DMR in Rostock für Großdiesel, die uns durch jeden Sturm brachten, und uns auch in extremsten Taifunfahrten nicht im Stich ließen. (Jürgen Altmann) |
Hier · | · · · · | 27. KIB - am 30.11.2009Viele fleißige Hände hatten zu Hause in der eigenen Küche, Weihnachtsnaschereien hergestellt. Wir hatten auf der Back.....
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