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Wednesday, 18. October 2017
   

55. KiB – Ostwind und gute Erinnerung an die Seefahrt.

Sommeranfang! Ein kühler Ostwind wehte über das Deckshaus hinweg. Als es dann noch zu regnen begann, verkrochen wir rauen Seeleute uns in den Keller…

Klönsnack unter Deck. Peter Guba brachte mal wieder einige Raritäten aus seiner Seemannskiste mit, darunter eine Äquator-Taufurkunde aus dem Jahre 1905! Jürgen stellte eine Flasche Aquavit mit dem wohlklingenden Namen „Nichts“ auf die Back. Fragt Dich Deine Frau, was Du wohl getrunken hast: „Na nichts!“ Christa verteilte bestellte Ware aus der Kleiderkammer. Nach wie vor besteht an unserer „Klönsnack-Uniform“ ein reges Interesse.

Boris legte mir zwei alte Zeitungen auf die Back. Die „Leipziger Volkszeitung“ vom 8/9 April 1960 wand sich bei einer Leserumfrage auch an die Besatzung der MS Leipzig – dem ehemaligen Patenschiff. Auf einem großen Bild strahlte uns der junge Boris in seiner schmucken Unform an – IV. Ingenieur an Bord des stolzen Typ-IV Schiffes.

In einem Artikel der „Jungen Welt“ vom 7. April 1960 wird Boris als „Förderoffizier“ bezeichnet. Boris führte damals die Delegation über das Schiff und stellte sich dem Reporter als IV. Offizier vor. Ein sprachlicher Kommunikationsfehler! Sicher überlasen es damals die Leipziger. Boris wurde zum Bergmann oder Förderer unserer Lehrlinge umfunktioniert.

In einer Trockenphase trafen wir uns an Deck für das neue Gruppenfoto - Klönsnack in Berlin mit unserem Ehrengast von der ehemaligen Fischereifangflotte.

Es stellten sich drei neue Teilnehmer vor. Als erster Reinhard Brecke – er begann 1962 in der Maschine und fuhr später als Eisbär. Bei uns fand er Gesprächpartner für seine Fahrten auf der MS Leipzig und MS Berlin. Später stellte sich heraus, das er auch mit unserer Doris Müller und ihrem Ehemann gemeinsam auf DSR Schiffen unterwegs waren.

Hans-Joachim Franz, als zweiter im Bunde der sich Vorstellenden, ist uns eher bekannt aus der Fernsehserie „DDR Ahoi“. Er erschien im wohl buntesten Outlook, was wir bisher in unserer Runde hatten. Schwarzes T-Shirt, auf dem Rücken ein riesengroßes Bild eines typischen DDR-Trawlers, drum herum in großen Lettern: Wir fuhren bis ans Ende der Welt. Auf dem Ärmel steckte eine große Flagge der ehemaligen Fischereifangflotte. Was für ein Auftritt. Achim erzählte uns, dass seine ehemaligen Fahrensleute einen Stammtisch in Waren an der Müritz haben und überreichte uns den entsprechenden Stander.
Sein eigentliches Anliegen war jedoch das verlorene Buch „Fänger und Gefangene“ unseres Seemanns John Paetke.
Achim brachte ein neues Buch einschließlich Widmung des Schriftstellers mit:

Manches ‚verliert’ man im Leben – Bücher auch – aber nie die gute Erinnerung an die Seefahrt. Mit allen Guten Wünschen, Landolf Scherzer; 20. 04. 2012.“

Achim erzählte uns, wie das Buch 1978 an Bord entstand.
Durch Zufall arbeitete er mit dem Schriftsteller auf seiner Station zusammen, ohne voneinander zu wissen. Normalerweise gab es eine eingefahrene Stammbesatzung. Zum damaligen Zeitpunkt wurden jedoch viele Besatzungsmitglieder ausgetauscht, einschließlich des anfangs unerkannten Schriftstellers. Achim berichtete stolz, dass er wie ein gestandener Seemann am Fischtrog stand und seine einhundert Tage auf See voll durchhielt.

Und ganz vorn saß Michaela Böckmann, ebenfalls neu, auf uns aufmerksam geworden über unsere Facebook - Seite und von Jürgen eingeladen, uns einmal kennen zu lernen. Sie hatte nie etwas mit der Seefahrt zu tun, stellte sich bei uns als Buchautorin vor. Mit dem „Traum vom Fliegen“ schrieb sie Ihre Familiengeschichte in zwei Büchern auf. Ich holte unsere Bordgeschichten aus dem Versteck, um zum gegenseitigen Kennenlernen eins unserer Bücher zu tauschen.

Auf dem Heimweg, gleich in der S-Bahn, begann ich in Michaelas Buch „Ostwind“ zu lesen. Michaela Böckmann schreibt einfach und lässt nichts weg. Erinnerungen an die DDR-Vergangenheit werden wach. Und spätestens, wenn man vom 5jährigem Bruder Torsten liest, was er abends im Fernsehen gesehen hatte, muss man einfach nur schmunzeln: „Das weiß ich nicht mehr, übers Fernsehen darf man nämlich nicht sprechen.“ (Zitat aus „Ostwind“ – Michaela Böckmann – www.aavaa-verlag.de).

Unser S-Bahn Chiefmate Roland Berger erinnerte nochmals an unseren Termin am 28. Juli im S-Bahn Betriebswerk Schöneweide, wo wir am Simulator S-Bahn fahren können. Es sind noch einige Restplätze vorhanden.
Fahrsimulator der S-Bahn 28. Juli 2012 10.00 bis ca. 14.00 Uhr

Teilnahme nur nach >>> Anmeldung HIER <<<

Bis zum nächsten Mal – immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel –

Euer Redakteur Jochen

» 1 Kommentar
1Kommentar
am Wednesday, 04. July 2012 16:46von Peter Guba
Der im obigen Beitrag erwähnte Taufschein ist in die Galerie eingestellt unter Schiffsnamen Prinzregent
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