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Monday, 19. February 2018
   

MS Vogtland der DSR - Seeleute auf Safarie 1969 in Kenia


                Auf zur Safai in den Tsavo - Nationalpark in Kenia !

Habt ihr genug zum Essen eingepackt und auch etwas zum Trinken ?  Sorgenvolle Fragen des II.TO am Sonntagmorgen im März um 05.00 Uhr. Es ist dunkel und es regnet.  Acht tatendurstige mutige Männer besteigen den alten aber robusten Landroover, der eben vorgefahren ist. Am Steuer unser langjähriger Bekannter, Mister Morris.
Doch halt, es sind nur sieben Männer und eine Frau, die Gattin unseres II.NO.
Nachdem Taschen, Flaschen, Fotoapperate und der Kübel mit Tee im Auto verstaut sind, starten wir zur Fahrt in den Tsavo National Park, mit einer der größten Tierreservate in Afrika. Der Regen platscht gegen die Autoscheiben und bei jedem gleißenden Scheinwerfer-
paar, daß uns aus dem Dunkel entgegenhuscht, zucken wir zusammen, der ungewohnte
Linksverkehr in Kenia.
Trotz der frühen Morgenstunde herrscht im Wagen eine Bombenstimmung. Erwartungsvolle
Vorfreude, Witzeleien und Spötteleien und es wird gekichert, als wären wir nicht erwachsene Leute sondern  als Schulbuben unterwegs.
Nach zwei Stunden rasanter Fahrt rumpelt der Landroover von der Asphaltstraße auf einen
ausgefahrenen Weg und hält vor einem großen Tor.

Links vom Eingang ein Schild, befestigt
an zwei dicken, in der Erde befestigten Pfosten. Warning-Danger steht darauf und weitere
Hinweise in engl. Sprache, für das Verhalten im Reservat, wie "Besuch des National Parks auf
eigene Gefahr, nicht das Fahrzeug verlassen, Abstand zu den Wildtieren halten, Obacht geben auf den Wegen".
Es ist inwischen hell geworden, der Regen hat sich verflüchtigt. Am Einlasstor werden wir von einem Nationalparkmitarbeiter in abenteuerlicher Uniform begrüßt. Wir sind sofort aus
dem Auto heraus und haben in handumdrehen Karten und Pläne vom Nationalpark erstanden, (habe heute alles noch im Originalzustand im Besitz).
Die Fotoapperate machten das erste mal "klick". Noch einen Blick auf die Warntafel und los
geht die Fahrt zu den wilden Tieren.

Wir sitzen mittlerweile auf dem Dach des Landroovers und lassen uns den Fahrtwind um die
Nasen wehen. Acht Augenpaare spähen nach dem Großwild. Adlerauge wäre vor Neid erblasst, so wie wir die Savanne absuchten. Da, backbord, Giraffen ! Fotoapperate gezückt,
Quatsch, viel zu weit weg. Weiter... Dort hinter den Büschen und mannshohen, trockenen
Bäumen, eine Büffelherde, (wie wir heute wissen ist der Büffel mit eines der ganz gefährlichen
Tiere dieses Planeten).
Ehe der Landroover richtig gehalten hat, laufen einige von uns auf die Büffel zu. Unser Fahrer, Mister Morris, ruft hinterher: I hop you can run ? (Ich hoffe, sie können rennen). Aber wer rennt, das sind die Büffel. Vor Seeleuten scheinen sie doch Respeckt zu haben.
Nun machten wir erst einmal Frühstück, gekochte Eier, Wiener Würstchen und Tee.
Die Sonne ist höher gestiegen und die Hitze flimmert über der trockenen, rotbraunen Erde.
Es ist eine typische Savannenlandschaft: viel Steppengras mit vereinzelnen Sträuchern und halbvertrockneten Bäumen.
Weiter geht die Fahrt und wir sehen und fotografieren unzählige Zebras und Antilopen ver-
schiedener Arten. Es fällt auf, daß die Zebras fast immer mit Antilopen zusammen sind oder umgekehrt. An einem Tümpel sehen wir eine gefleckte Hyäne. Sie ist überhaupt nicht scheu
und wir fahren ganz dicht an sie heran. Oh sieht die gefährlich aus, das breite, stumpfe, gierig lefzende Maul und dazu der Blick, als könne sie uns nicht so richtig leiden.
Aufgefallen war auch die große Anzahl von Störchen, Weiß- und Schwarzstörchen. Wir fahren
an einer Herde Strauße vorbei, die sich wie zur Parade dicht am Weg aufgebaut haben.
Plötzlich große Aufregung, auf dem Weg in Fahrtrichtung Elefantenspuren, große runde
Tapsen, frische Losung und dazwischen eine gleichmäßige Wellenlinie, vom suchend, pendelnden Rüssel, in den Staub des Weges gezeichnet.
Wieder sechzehn Adleraugen, angespannt in höchster Konzentration, "da hinten ist Er!".
wir sehen einen riesigen Elefanten mit großen, wohl 2m langen Stoßzähnen. "Sehr gefährlich
diese Einzelgänger"
klärt unser Fahrer, Mister Morris, auf. Dieses Bild werde ich nie vergessen
wie der Elefantenbulle so vor uns steht, denn wir kamen bis auf Fluchtdistanz an ihn heran.
Ein Koloss von Elefant, Ohren so groß wie ein "Trappi" und rotbraun gefärbt durch die Erde.
Ich habe ein Foto davon und bin immer wieder fasziniert von diesen Tier in freier Wildbahn.

Einer fragte, aber warum sehen die Elefanten alle rotbraun aus?, na dann sieh dich doch selbst
an, du bist doch auch schon ganz bunt vom Staub dieser Erde.
Wir haben noch mehrere kleinere Herden (Familien) Elefanten gesehen die unseren Weg
kreutzten. Der Landroover braust in halsbrecherischen Tempo über die Piste. Er hält in Aruba. Aruba ist ein Safari Lodge. An einem See stehen ungefähr zehn fest gebaute Bungalows,
dazu eine Tankstelle und ein kleiner Laden. Die Bungalows werden an Leute vermietet, die länger im Reservat verbleiben wollen, wie Filmleute, Forschungsreisende, aber auch Touris-
ten, wie wir.
Wir würden gerne in den See springen um uns zu erfrischen, aber es ist bekannt, daß im
Wasser nicht nur gute Gesellschafter leben. So erfrischen wir uns mit Coca Cola. Während
ich mir vorstelle, wie interessant es sein könnte, hier einige Zeit zu verbringen, höre ich hinter mir folgenden Dialog: "Is'n das für'n komischer Vochel?", "'n Kuhreiher", "Kuhreiher?
gibt's doch bei uns ooch, wir ham dor heeme Kuhreiher un Fischreiher un", "ja,ja un Einreiher
un Zweereiher".
Ich glaube nicht, daß der Tsavo National Park oft solche unernsten Gäste
wie uns gehabt hat.
Während der weiteren Fahrt begegnen wir mehrere Pavianherden. Aber die Tiere sind ziem-
lich scheu, bis auf einen. Der sitzt träge auf einem umgestürzten Baum und läßt sich durch
nichts stören. Es ist der wachhabende Pavian, er ist schon ziemlich alt. "Dreh mal dein Köpf-
chen etwas zur Seite alter Freund, wir wollen eine Profilaufnahme von dir machen"
,. Wie zur Antwort macht der alte Herr eine halbe Drehung und krazt sich sein Hinterteil, eine viel-
sagende Antwort an uns.

An einer flachen, nicht allzuhohen Felsenkette, unter schattigen Bäumen, machen wir aber-
mals Halt. Mister Morris sagt uns, in einer Stunde kämen hier Elefanten und Nashörner vorbei. Sie nehmen jeden Tag um die gleiche Zeit diesen Weg zur Tränke. Wir beschließen
zu warten. Jeder sucht sich einen günstigen und schattigen Platz um die Tiere  möglichst
gut vor die Linse zu bekommen.
Aber die Tiere schienen es sich anders überlegt zu haben. "Aha", sagt Mister Morris, "die
Tiere trinken heute auf der anderen Seite des Berges".
Rauf auf den Landroover und herum um den Berg. Und siehe da, da sind die Tiere, zwei Elefanten, zwei Nashörner und Strauße. Die
Tiere sind wohl an die Menschen gewöhnt, man kann ziemlich nah herangehen und sie foto-
grafieren. Doch als ich  einem Nashorn noch näher kommen wollte, fällt mein Blick auf sein mächtiges Horn. Mit dem Gedanken, daß ich doch noch ziehmlich jung sei, ziehe ich mich
diskret zurück.


Im großen Bogen geht es dann zurück nach Aruba, um zu Tanken und Getränke zu kaufen.
Wir sind inzwischen ziemlich müde geworden und während der Weiterfahrt sind die Witzeleien und das Gelächter verstummt. Acht Stunden auf dem rüttelnden, schaukelnden
Autodach des Landroovers, in der prallen Tropensonne, haben ihre Spuren an uns hinter-
lassen.
Doch plötzlich sind wir wieder putzmunter, denn riesige Elefantenherden lassen die Erde er-
beben und unsere Müdigkeit schlagartig vergessen lassen. In der Nähe einer Herde, bei der
auch Jungtiere sind, halten wir an. Vier Mann laufen auf die Herde Elefanten zu, ich bleibe auf dem Wagen sitzen, denn ich habe ein Tele für meine Werra. Der II. NO läuft vornweg,
seine Gattin neben mir ist sichtlich nervös.
Plötzlich löst sich ein riesiger Elefant, wahrscheinlich der Leibulle, aus der Herde und stürmt mit ungeahnter Geschwindigkeit auf unsere vier tapferen Fotojäger zu. Mir bleibt fast das Herz stehen, die Gattin des II. NO schreit auf, Mister Morris startet den Motor des alten aber zuverlässigen Landroover. Die vier Seeleute laufen um ihr Leben, die schnellsten Meter ihres Lebens. Der Funker verliert seine Schuhe und rennt in Socken weiter durch das Unterholz.
Plötzlich bleibt der Leitbulle stehen und trompetet was das Zeug hält. Da die Fluchtdistanz wieder stimmt, stampft er auf den Boden, schüttelt seinen mächtigen Schädel hin und her und trompetet weiterhin seine Warnung an uns heraus.
Der Leitbulle steht da, seine riesigen Ohren weit vom Kopf gespreizt, sein Rüssel drohend erhoben, seine mächtigen Stoßzähne sind furchteinflößend. Er bietet ein Bild erhabener Macht und unbändiger Stärke. Wir kommen uns in diesem Moment ganz klein und verloren vor. Wir fotografieren was das Zeug hält. Nach geraumer Zeit zieht die Herde weiter, abgesichert durch den Leitbullen. Nun kann der Funker seine verlorenen Schuhe suchen und
wieder einsammeln. Wieder im Wagen, bekommen die vier eine Standpauke von Mister Morris. Trotzdem erklären wir dieses Erlebnis zum schönsten und aufregensten dieses Tages.

Nach einigen Kilometern verlassen wir den Tsavo National Park, vorbei am Eingangsschild mit
den Warnhinweisen in englischer Sprache (wir konnten ja kein Englisch lesen ).
Nach zwei Stunden Fahrt einschließlich einer Reifenpanne, sind wir heil wieder in Mombasa am Pier angekommen.
Müde, verschmutzt, sonnenverbrannt, aber glücklich über das Erlebte, kletterten wir die Gangway zur MS"Vogtland" empor. Wenig später zischten in unsere ausgedörrten Kehlen, wo man vor lauter Durst nicht mal mehr Bier sagen konnte, herrlich, kühles Wernesgrüner.
Dann berichteten wir den an Bord verbliebenen Besatzungsmitgliedern, jeder natürlich aus
seiner Sichtweite, von unseren schönen Erlebnissen.

Klaus Döbler   damaliger II. TO


Nachschlag
                   Der Bericht dieser Safari wurde im März 1969 verfaßt, für unseren damaligen
Patenbetrieb, der "Wernesgrüner Brauerei", vormals Männel.
Er wurde heute etwas sprachlich verändert bzw. ergänzt, auch durch die mir noch heute
vorliegenden Bilder. Die Erlebnisse beruhen auf Tatsachen.

 

http://tinyurl.com/39frtzn

THB - 21.06.2010
"Ha Na" (ex. "So Na Mu", Pine Tree", "Gu An", "Katerina L", "Potsdam")
Zwischendecker mit 13 Bäumen bis 80 t, 13.655 tdw, BRZ 10.827, 283 TEU, gebaut 1978 in Warnemünde.
Von Korea Ha Na Shipping Co. (Nampo) nach Indien

 

THB - Montag, 14. Juni 2010
"Altay" (ex "Princess Htoun", "Med Lerici", "Med Neapolis", "Ionian Star", "Meissen")
eisverstärkter Handysize-Conbulker mit zwei
30-t und zwei 25-t-Kranen, 22.857 tdw,
BRZ 15.959, 426 TEU, gebaut 1978 in Wismar.
Von Burak Shipping Co. (Istambul) für 400 $/ldt nach Indien.

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