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Wednesday, 21. August 2019
   
Conny

 
Frachtschiff Reise mit MS Hanjin Amsterdam Teil 1 - 04/12/2012 12:39 Unsere Anreise zur Hanjin Amsterdam nach La Spezia

Es ist so weit, die Koffer sind gepackt und wir werden (mein Eisbär (Seemann) und ich) am 01.12.12 zu unserem Zug gebracht. Darüber sind wir sehr froh, denn das Gepäck, die Hälfte aus Mitbringsel für die Mannschaft, hat doch so sein Gewicht. Der Nachtzug startet pünktlich vom Hauptbahnhof. Bequem gemacht auf unseren zwei Liegen im Abteil beginnen wir nur unsere Reise.


Mein Eisbär (Seemann) kann durch das ruckeln und schuckeln des Zuges sehr gut schlafen, ich bin dagegen, so gut wie in jedem Bahnhof wach und staune wie sich die Landschaft immer mehr in einen winterlichen Märchenwald verwandelt. Die Bäume lassen unter der Schneelast ihre Zweige hängen. Mich übermannt die Sehnsucht nach einer schönen Skiabfahrt in einer solchen Umgebung. Pünktlich auf die Minute kommen wir dann in Zürich in der verschneiten kühlen Schweiz an. Hier haben wir zwei Stunden Aufenthalt.

Inzwischen mit fünf Lagen Kleidung bekleidet erkunden wir den Kopfbahnhof. Ein Weihnachtsmarkt befindet sich auch in der riesigen Bahnhofshalle. Die Stände sind noch alle zu. Aber einen riesiger Weihnachtsbaum nur behangen mit Svarowski Kristallen befindet sich in der Mitte des Marktes. Die normale Bahnhofsbeleuchtung reicht aus diese Kristalle zum funkeln und strahlen zu bringen. Wir sind fasziniert.

Wir bekommen auch einen Eindruck über die kleinen Unterschiede des Lebensstandards der Schweizer. So kostet hier ein Brötchen bei Nordsee ca. 9 Euro, dafür ist das Angebot was dort an Fisch angeboten wird nicht zu vergleichen mit dem was wir in Deutschland bekommen. Eher vergleichbar mit einem gehoberen Fischrestaurant.

Wir steigen in den Zug der uns nach Italien (Mailand) bringen soll. Der Zug bummelt den Witterungsverhältnis sen und er Landschaft entsprechend verhältnismäßig langsam durch die verschneiten Berge der Schweiz. Immer mehr Schnee. Soll das in Italien in nur 3 Stunden anders aussehen? Viele lange Tunnel liegen auf unsere Strecke. Durch das kurvige Gebiet bekommen wir im Zug einen Eindruck wie auch ein Zug wunderbar rollen kann (rollen – seitliche Hin- und Herbewegung eines Schiffes). Die Landschaft verändert sich wieder, in Italien sind nur noch die Bergspitzen mit Schnee bedeckt.

In Mailand angekommen fangen wir an unser Hotel für die heutige Nacht zu suchen. Erst einmal orientieren, es soll sich nur 200 Meter vom Bahnhof befinden. Wir müssen uns mehrfach den Weg erklären lassen, bis wir es erreicht haben. Nachher stellen wir fest, wir orientierten uns auf der Karte, am falschen Bahnhof. Es befinden sich ziemlich dich genau zwei Bahnhöfe neben einander.

Kurz Sachen abschmeißen und dann los. Wir fahren mit der U-Bahn zum Castello Sforzesc. Dort bestaunen wir noch im hellen die Schlossanlage. Mein Eisbär (Seemann) bekommt noch zwei Eintrittskarten für die Ausstellung geschenkt. Da die Ausstellung bald schließt eilen wir im zügigen Tempo durch verschiedene Kunsthallen. Danach erkunden wir noch zu Fuß die Stadt. Wir erreichen den Duomo (riesige Kathedrale). Inzwischen ist es dunkel und erleuchtet zeigt sie sich in seiner vollen Pracht. Drin wird gerade ein Gottesdienst abgehalten. Der gesamte Dom ist bis auf den letzten Sitzplatz mit Einheimischen gefüllt, die der Predigt von der Kanzel oben lauschen. Damit man dem Bischof auch gut sehen kann, sind mehrere Leinwände angebracht. Die Touris dürfen den Innenbereich nicht betreten.

Mailand lebt, so viele Menschen (hauptsächlich Italiener) sind auf den Beinen. Neben dem Dom durchstreifen wir noch einen Weihnachtsmarkt und die Ladenpassagen. Hier erkennen wir schnell warum Mailand die Stadt der Mode ist. Mein Eisbär (Seemann) hat nur Glück, dass ich nicht gerade gerne schoppen gehe und die Koffer noch prall gefüllt sind. Selbst hier hätte ich bestimmt viele schöne Sachen zu zwar stolzen Preisen zum anziehen gefunden. Ein Schaufenster schöner wie das andere für Mann und Frau.

Wir schaffen es zu Fuß zurück bis ins Hotel und fallen erschöpft und müde ins Bett.



Montag, 03.12.12

Nachdem wir das Frühstück uns schmecken lassen haben, wollen wir die Zeit bis zur Weiterfahrt nach La Spezia noch nutzen und Mailand im Hellen ein bisschen erkunden. Es ist noch nicht einmal 9 Uhr als wir zu Fuß starten. Um 10 Uhr fährt der erste Bus für eine CitySigtseeingtour. Es gibt hier 2 Routen. Die eine haben wir ja fast gestern zu Fuß alleine erledigt. Die zweite wäre noch weiter nach Mailand rein. Bloß beide Touren starten am Castello Sforzesc, d.h. ein stündiger strammer Fußmarsch. Wir schaffen es genau um 10 Uhr dort zu seien. Die Stadtrundfahrt geht etwas über eine Stunde.

Da wir immer noch Zeit haben bis der Zug fährt, entschließen wir uns einen kleinen Imbiss nehmen zu wollen, aber beim richtigen Italiener. Wir versuchen an die fünf Anläufe, immer wenn wir im Geschäft drin sind, mussten wir aber leider feststellen, dass die Cafés oder Pizzeria von Asiaten geführt wurden. Der sechste Anlauf klappte aber dann.


Um kurz nach 14.00 Uhr fuhr dann unser Zug los um uns 240 Kilometer weiter nach La Spezia zu bringen. Das ist die Hafenstadt wo wir morgen planmäßig auf die Hanjin Amsterdam aufsteigen sollen.

Wir können nur unsere DB loben den Services im Zug und die Sauberkeit. In diesem Zug gibt es noch Toiletten, wie wir eigentlich dachten, dass diese schon lange wegen der Umwelt verboten sind. Hier kann man noch nach unten auf die Gleise schauen.

Wir sitzen im Zug und es klingelt mein Handy. Am anderen Ende ist das NSB Reisebüro um uns die erfreuliche Mitteilung zu machen, das sich der Fahrplan geändert hat und die Hanjin Amsterdam erst am 05.12.12 in La Spezia einläuft. Wir also noch einen Tag länger in La Spezia sind. Das Hotel wird sich bestimmt über die nächste Änderung freuen. Erst das umbuchen auf den 02.12. (Schiff kommt früher), dann das zurückbuchen auf den 03.12. (Schiff verspätet sich wegen Sturm) und jetzt verlängern wir auf zwei Tage. Naja, was soll man dazu sagen, wir fahren ja auch nicht mit einem Kreuzfahrtschiff (Musikdampfer) sondern mit einem Containerschiff, das kann man nicht so planen.

Die Bahnstrecke wird von vielen Tälern und Tunneln gekennzeichnet. Die Sonne strahlt. Die Flussbetten liegen fast ausgetrocknet in den Tälern. Ab Genua führt die Bahnlinie direkt am Küstenstreifen entlang. Das Meer zeigt sich von seiner ruhigstgen Seite. Die Bäume tragen überwiegend noch ihr Laub und die Palmen nehmen zu. Wir werden von einem wundervollen roten Sonnenuntergang über dem Meer begleitet. Wobei die Sonne ca. eine Stunde später hier unter geht als in Deutschland.

Als wir in la Spezia ankommen, entscheiden wir uns ein Taxi ins Hotel zu nehmen. Mein Eisbär (Seemann) beobachtet während der Fahrt das Taxameter. Am Hotel angekommen drückt der Fahrer zügig zweimal auf einen Knopf und der Preis verwandelte sich von 6,40 € auf 10,00 €. Was für ein Wunder, leider ist er an die falschen Fahrgäste gelangt.

An der Rezeption begrüßt uns eine nette Dame und fragt nach unseren Namen. Als sie ihn hört muss sie lachen und sagt auf Deutsch, ich bin Simona, mit mir habt ihr die Umbuchungen gemacht. Sie wunderte sich deshalb überhaupt nicht, als wir ihr mitteilten, dass wir nun noch eine Nacht länger bleiben wollen.

Wir versuchten abends noch ein italienisches Lokal zu finden. Gar nicht so einfach, überwiegend Cafés. Zum Abendbrot – Eis oder Kuchen? Nach mehreren Runden im Ort fanden wir dann eine Pizzeria.

Weiterlesen: Frachtschiff Reise mit MS Hanjin Amsterdam Teil 2
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