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Saturday, 17. August 2019
   
Conny

 
Hanjin Amsterdam Teil 14 - 20/12/2012 09:52 Vor Sri Lanka

Mittwoch, 19.12.12
Nach den Malediven ist in der Nacht die See rauer geworden. Man merkt jetzt deutlicher, dass sich dieses Schiff auch bewegen (rollen und stampfen) kann. Einen schönen Sonnenaufgang gab es nicht zu sehen.
Mein Seebär stellte heute Morgen fest, dass Interessante an der Seeluft ist, das dabei die Hosen einlaufen. Naja man müsste es nur schaffen, zu den gut gekochten Mahlzeiten nein sagen zu können. Das funktioniert leider nicht so recht.
Der Koch erzählte uns, dass er hier an Bord einen schweren Stand hat. Er musste den anderen Koch vorzeitig in Hong Kong ablösen. Es war zu wenig Proviant geordert worden. So waren bis La Spezia, wo das nächste Mal Proviant an Bord genommen wurde, zu wenig Eier für 23 Mann an Bord. Die Philippiner bestehen aber auf ihren Eiern zum Frühstück. Als erstes werden die Wünsche der Offiziere erfüllt, erst dann die Besatzung. Seitdem ist er bei der Mannschaft unten durch, das sich bis heute nicht gebessert hat. Obwohl er bei dem jetzigen Kapitän auch seine Proviantwünsche durch bekommt. Philippiner können schlecht verzeihen.
Eine dicke Wolkendecke schwebt am Vormittag über dem Meer. Die Wellen sind über drei Meter hoch und man merkt nur geringe Bewegungen des Schiffes. Sie liegt wie ein fest schwimmendes Brett im Meer. Das kann sich ändern wenn der Wind von hinten -Achtern- kommen würde. Wir haben auch insofern Glück, dass trotz nur 80 % Containerladung, davon nur 20 % leere Container sind. So hat die Hanjin Amsterdam einen Tiefgang von 12,50 Metern. Der Wulstbug liegt auch vollkommen unter der Wasseroberfläche.
Die Malediven befinden sich hinter uns und wir sind jetzt auf direktem Kurs um Sri Lanka unterhalb zu umfahren. Die Sonne schafft es, sich doch durchzusetzen und bei einer Windstärke von 8-9 ist ein besonderer Eindruck dem Wellenspiel (Stärke 6) mit dem Schiff über der Reling zuzuschauen. Das Wasser spritzt in der Höhe der Back bis auf das Hauptdeck. Irre. Die Temperatur bewegt sich um die 30 Grad. Das Wasser des Indischen Ozeans hat seine 27 Grade.
Mein Seebär stellt mittags fest, dass er doch nicht ganz so Seefest mehr ist, es ist ihm etwas flau um den Magen. Der alten Damen geht es auch nicht so gut, wie sie uns beim Mittag zu verstehen gibt. Das kann ich von mir ueberhaupt nicht behaupten, ich merke so gut wie nicht, dass sich das Schiff in den Wellen etwas bewegt. Auf der Brücke wurde uns dazu erklärt, dass wir noch Schutz vom Land bekommen (Indien und Sri Lanka). Das daher diese Windstärke nicht bei den Wellen ihre volle Kraft entfalten kann. Das kann sich hinter Sri Lanka ändern, da wir dann ungeschützt (kein Land) fahren. Das Piratengebiet haben wir zwischen 13 und 14 Uhr jetzt endgültig verlassen.
Am Nachmittag nimmt der Wind etwas ab und die Wellenhöhe wird weniger, da geht es auch gleich meinen Seebär wieder besser.
Nach den nachmittäglichen Kaffeetime ist es nun nach 13 Tagen endlich soweit, das ein Drill zum Feueralarm stattfand.
Gestern Abend hatten wir fünf Passagiere, schon herzlich gelacht, als wir uns vorgestellt hatten, dass der Stewart für uns Passagier verantwortlich ist. Es stellt sich für uns dann die Frage, wer wem dann an die Hand nimmt und ins Rettungsboot begleiten würde. +
Hans und Dominic hatte die Rentnerin in Französisch schon ein bisschen darauf vorbereitet. Pünktlich wie angekündigt ging der Alarm um 15.30 Uhr los. Das andere Ehepaar stürzte in voller Ausrüstung mit Schwimmweste und Helm bekleidet, sowie den Überlebensanzug unter Arm in den im Aufbau befindlichem Niedergang. Von ein paar Decks oben drüber hörte ich nur, dass sie bereits sich im Aufbau im A-Deck befanden. Was wollten sie denn da, zum Ladebüro, da ist doch gar kein Ausgang auf der Steuerbordseite. Richtig zwar Höhe A-Deck, aber von außen. Also ich hinterher, die alte Dame war auch schon da unten vor dem Ladebüro und sagte ihnen, wo wir hin müssen. Es warteten natürlich dann alle schon an der Sammelstelle. Mein Seebär hatte gleich den Niedergang draußen genommen.
Dann durften wir zusehen, wie sie im Ernstfall versuchen würden ein Feuer an Bord in den Griff zu bekommen. Der Chiefmate erklärte uns dann noch das Rettungsboot und die Rettungsinseln. Sowie das wir im Ernstfall bevor wir zur Sammelstelle gehen noch so viel trinken sollten, wie wir nur können, da die Anweisung ist, am ersten Tag bekommt keiner etwas von der Notration zu trinken. Es geht ums Überleben.
Nachdem die Übung schon lange zu Ende war, kam die ältere Dame, immer noch mit der Rettungsweste bekleidet, in die Kombüse wo wir gerade dem Koch über die Schulter sahen. Ich befreite sie von der Rettungsweste.
Die See hat sich am Nachmittag beruhigt und wir haben bei schönem Sonnenschein lediglich noch ein Seegang um die 3 und der Wind hält sich zwischen 14-17 Knoten. So kann ich wieder auf meinen Lieblingsplatz die Gedanken über das Meer, bei einem wunderschönen Regenbogen und fliegenden Fischen, streifen lassen.
Den Abend lassen wir bei einem Abendbier im philippinischen Crewraum bis 24.00 Uhr ausklingen.


Weiterlesen: Hanjin Amsterdam Teil 15
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