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Thursday, 05. December 2019
   
Conny

 
Frachtschiff Reise mit MS Hanjin Amsterdam Teil 2 - 05/12/2012 22:43 Liebe Freunde der christlichen Seefahrt,
für Diejenigen die Interesse haben zu sehen, wo sich unser Transportmittel gerade befindet, senden wir euch den Link dazu:

http:// www.marinetraffic.co m/ais/default.aspx? mmsi=211350460&erx=10.14501&ery=43.39229&zoom=10&type_color=7
Es wird euch dann die genaue Position angezeigt.

Aber erst einmal sollten uns alle die Daumen drücken, dass sie endlich zu uns nach La Spezia kommt, wo wir dann aufsteigen können.


Anreise 2

Dienstag, 04.12.12

Nach dem Frühstück können wir den schönen Ausblick aus dem Fenster über den Yacht- und Marinehafen bewundern. Leider liegt unser Zimmer zu der falschen Seite für uns raus, da wir auf der anderen Seite genau auf den Containerhafen schauen könnten.

Wir gehen Frühstücken und damit es nicht langweilig wird fängt es auch noch an in Kannen zu schütten. Aber erst mal wollen wir sowieso mit dem Agenten Kontakt aufnehmen. Mein Seebär (aus Vereinfachungsgründe n zusammengesetzt aus Seemann und Eisbär). Wir sollen uns nach 17 Uhr noch mal melden, er kann uns noch nichts Näheres sagen. Nachdem wir über die Internetseite marinetraffic uns über die Position informiert haben, ist uns klar das sie wahrscheinlich nicht einmal morgen einlaufen wird.

Also werden wir unseren Tag in La Spezia gestalten. Wir machen uns zu Fuß auf den Weg. In einer solchen Kleinstadt kann man sehr viel zu Fuß erreichen. La Spezia liegt auf einem engen Landstreifen, der Ort wird im Norden und Westen von Bergen und im Süden vom Meer (Golf von La Spezia begrenzt. Eine Folge davon ist, dass eine größere Anzahl von Stadtvierteln auf den umliegenden Hügeln entstanden ist. D.h. La Spezia besteht aus 39 Stadtvierteln.

Auf geht es zum größten Lebensmittelmarkt; angeblich von Italien; der jeden Vormittag hier im Zentrum stattfindet. Viele Gemüse und Fischstände usw. sind dort zu finden. Die Auswahl ist riesig. Ich war auch sehr erstaunt das man die fliegenden Fische auch essen kann. Bisher konnte ich sie nur fliegend vom Schiff bewundern. Hier auf den Speiseplan. Aber so nah kann man sie leider nur auf den Tresen sehen und sich die Flossen ansehen, womit sie in der Lage sind sich fliegend über dem Wasser zu bewegen.

Danach besuchten wir das Schifffahrts- und Marinemuseum. Das war bei diesem Wetter auch besser.

Wir versuchten die Touristeninformation zu finden, dass war aber vergebens, denn da wo diese vom Hotelplan eingezeichnet war, existierte diese bereits schon lange nicht mehr. War ja auch nicht anders zu erwarten, denn was wir in den zwei Tagen begriffen haben, Karte lesen oder uns Standorte mitzuteilen, wo sich etwas befindet geht immer schief. Am Nachmittag liefen wir nämlich zufällig an der Touristeninfo vorbei. Der nette Italiener zeichnete uns Gaststätten für den Abend ein. Davon fanden wir nicht eine in den vier Stunden wo wir durch das Örtchen schlenderten.

Was auch auffällt ist, dass alles hier getrennt wird. So findest du kein Cafe wo man anständigen Kuchen oder Eis bekommt. Auch eine Art Supermarkt ist schwer zu finden. Eher gibt es getrennt Geschäfte für Bäckerei, Cafés (da werden Knabbereien gereicht), Eisdiele separat. Auch mit den anderen Geschäften ist es ähnlich. Alles fein säuberlich getrennt. Die Boutiquen sind aber im Warenangebot nicht so schön, wie in Mailand. Da wir aber auch einmal richtiges italienischen Eis probieren wollten, kauften wir sämtliche Sorten löffelweise in einem Becher und bestellten uns im benachbarten Cafe dann den Espresso dazu. Dann genossen wir das sahnige Eis.

Abends kehren wir dann in eine Pizzeria ein. Teilen uns ein Essen und verbringen den Abend bei Wein. Zum Abschluss bestellen wir dann noch einen Jägermeister. Dieser wird uns in einem vollen Sektglas (0,1 cl zu 3,00 €) serviert. Das stellten wir schon am Vortag fest, die Cafés etc. sind hier immer voll, hier läuft das Geschäft über die Masse. Ein Espresso kostet 1,00 €. Trinkgeld wird hier nicht gegeben, da ein Services Beitrag schon immer bereits mit einbezogen ist. Das Essen kostet etwas mehr, aber man trinkt doch mehr als man isst, das haben sie hier erkannt.

Mittwoch, 05.12.12

Mein Seebär war schon früh auf den Beinen. Na erstmals vor dem Frühstück nachschauen wo sich unser Schiff befindet. Viel hat sich nicht getan. Aber nachdem Frühstück sah es doch tatsächlich so aus als ob ein Lotse aufgenommen wurde (Knotenrückgang) und dann nahm die Geschwindigkeit zu und die Hanjin Amsterdam fädelte sich in den markierten Zwangsweg zu dem Hafen ein. Das sieht erst mal gut aus. Es geht voran. Vielleicht schafft sie es dann bis morgen nach La Spezia. Man merkt wieder, es ist kein Kreuzfahrtschiff. Um 10.15 Uhr ist sie dann endlich in Livorno im Hafen angekommen und festgemacht. Jetzt muss nur noch die Ladung gelöscht werden. Laut der Positionsanzeige im Internet liegt sie an dem gleichen Liegeplatz, wo das Schiff womit wir vor zwei Jahren reisten auch fest gemacht war.

Wir nutzen den Tag und wollen ein Fahrrad ausleihen. Damit kommt man besser von der Stelle, als zu Fuß. Leichter gesagt als getan. Hier gibt es zwar Stationen wo Fahrräder stehen (wie diese bei uns von der DB), aber ausleihen an Touristen, das geht doch gar nicht. Wir haben die Firma ausfindig gemacht, zum Glück nur zwei Häuser vom Hotel entfernt. Von da aus schickt man uns weg und erklärt uns, wo sich ein Fahrradgeschäft befindet. Da sollen wir es versuchen. Nach längeren Suchen, wie immer wenn man uns was in Italien beschrieben hat erreichen wir diesmal das Geschäft – Fahrradverkauf und Reparatur, Ausleihung – was wollen sie denn?!

Da das ein Flop war, kehrten wir in die besagte Firma wieder zurück. Man erklärte uns, die Fahrräder wären zur Nutzung für die Einheimischen – sind nur mietbar für ein Jahr und kosten 15 Euro. Nachdem mein Seebär nicht locker ließ, half eine Dame die Blätter auszufüllen und erklärte uns jetzt müssen wir zur Post und das Geld einzahlen oder überweisen und dann wieder kommen. Wir zur Post – 4 verschiedene Wartenummern gezogen, da wir nicht wussten welche die richtige für Einzahlungen sei. Nach einer halben Stunde war die erste dran und es war die falsche. Bei der zweiten ließen wir dann uns nicht mehr abwimmeln und die Angestellte füllte die italienischen Einzahlbelege auch aus. Wieder zurück in der Firma erhielten wir jetzt jeder eine Karte für den Sensor womit man die Fahrräder entnehmen kann und ein Fahrradschloss. Die erste Stunde ist immer kostenfrei. D.h. man tauscht die Fahrräder immer wieder an den 19 Stationen im Ort aus. Nun können wir ein Jahr lang hier Fahrrad fahren. Sollten wir morgen immer noch nicht auf die Hanjin Amsterdam einschiffen können, haben wir wenigsten Fahrräder.

Endlich gegen 11.30 Uhr hatten wir jetzt die Fahrräder. Wir fuhren am Containerhafen entlang. Danach kam noch ein großer Yachthafen, wo sehr schöne und große geputzten Yachten lagen.

Auch einen Blick auf die einzige in Italien befindliche Marine Wiederverdampfungsan lage auf dem Territorium Porto Veneres werfen. Diese ermöglicht über den Seeweg den Import von Flüssiggasen, wie beispielsweise Methan.

Wir erkundeten am Nachmittag noch das Örtchen, wo wir so nie hingekommen wären. Waren beim Castello oben auf dem Berg und genossen die Abfahrt ohne treten. Durften im abgeschotteten Marinehafen mit Mauer und Flussgraben einen Blick auf das Ausbildungsschiff – einen alten Dreimaster werfen. Der Marinestützpunkt, der bis heute zu den wichtigsten der italienische Marine gehört, begünstigte die Wandlung des kleinen Fischerorts La Spezia zu einer größeren Provinzhauptstadt mit Sitz zahlreicher Industrien.

Den Abend verbringen wir in einem typischen italienischen Restaurant. Wir brauchen immer ein bisschen an unbekannten Orten, das wir dann die typischen einheimischen Restaurants auch erkennen. So sind wir in einem solchem gelandet. Der Kellner war ein bisschen schockiert das wir nicht Fisch bestellt haben, da wir ja wissen was noch vor uns liegt, die asiatischen Länder. Für die einheimischen wurden für uns Massen an Essen raus gebracht, 4- 5 Gänge und sie sind schlank und können futtern. Selbst die Vorspeise bei ihnen bestand schon aus 6-7 Tellern. Da wären wir schon lange satt. Der Kellner schob eine riesige Glasschale mit verschiedensten rohen Fischen in die Mitte der Gasträume. Dort blieb der Fisch am Abend und die Leute konnten sich da ihr Hauptgericht aussuchen.

Wir bestellten uns wieder einen Jägermeister. Es passierte ähnliches wie die beiden Tagen vorher. Nun brachte uns der Kellner einen typischen italienischen Likör. Für uns schmeckte er überwiegend wie Durasan mit Nitrogeschmack, einfach schrecklich, aber eine schöne orangleuchtende Farbe hatte er. Es stellte sich heraus es sollte Melonenlikör sein. Da bleiben wir doch lieber bei unserem deutschen Jägermeister.

Noch liegt die H. Amsterdam in Livorno. Mal sehen ob wir morgen einschiffen.....


Weiterlesen: Frachtschiff Reise mit MS Hanjin Amsterdam Teil 3
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Peter Guba
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Re:Frachtschiff Reise mit MS Hanjin Amsterdam Teil 2 - 08/12/2012 15:16 Liebe Seereisende,
leider wird die Position nicht angezeigt. Da wurde wohl der Sender dafür abgeschaltet.
Bei der direkten Schiffssuche kommt die Meldung: Ausserhalb des Bereichs.
Gruß Peter
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